Non-formales Lernen Kinder und Jugend (NF-BNE): Handlungsprogramm und Umsetzungsstand
Handlungsprogramm Non-formales Lernen Kinder und Jugend BNE
Das Handlungsprogramm FB-BNE umfasst 4 Handlungsfelder.
- Handlungsfeld I: Wirksame Beteiligung der Zielgruppen und Ausweitung auf neue Zielgruppen
- Handlungsfeld II: Stärkung und Anerkennung von bestehenden BNE-Multiplikator*innen sowie Gewinnung von weiteren Multiplikator*innen in neuen Zielgruppen
- Handlungsfeld III: Diskurse und Narrative für ein neues außerschulisches BNE-Verständnis gestalten
- Handlungsfeld IV: BNE im Steuerungssystem verankern und Finanzierung sichern
Maßnahmenblätter Non-formales Lernen Kinder und Jugend BNE
Zu einigen Maßnahmen wurden detaillierte Maßnahmenblätter ausformuliert.
Umsetzungsstand Non-formales Lernen Kinder und Jugend BNE
In regelmäßigen Abständen aktualisieren wir den Umsetzungsstand der Maßnahmen des Handlungsprogramms NF-BNE.
Leitprojekt "BIOerleben im Quartier"
Die Kinder erarbeiten sich die Herausforderungen der globalen Ernährungssituation und lernen verschiedene Nachhaltigkeitsaspekte kennen. Durch die Kooperation mit lokalen Akteur*innen können sie bestehende Strukturen zu nachhaltiger Ernährung in ihrem Quartier und nachhaltige Handlungsalternativen kennenlernen. Die lokale Vernetzung der Kooperationspartner*innen mit Bildungseinrichtungen soll eine weiterführende Zusammenarbeit anregen.
Leitprojekt "Was geht mich das Klima an?"
Junge Menschen in benachteiligten Lebenslagen, die im Kontext der Erziehungshilfen betreut werden, sind besonders stark von den Auswirkungen der Klimakrise betroffen. Dennoch haben sie bisher wenig Berührungspunkte mit Nachhaltigkeitsthemen und werden mit BNE-Angeboten häufig schwer erreicht.
Ziel dieses Projektes ist es, ein Konzept zu entwickeln, wie mit jungen Menschen in Jugendhilfesettings Nachhaltigkeitsthemen behandelt und Bezüge zur Lebenswelt der jungen Menschen hergestellt werden können. Es wird von der Euro-Trainings-Centre gGmbH in Kooperation mit dem Münchner Umwelt-Zentrum e.V. von Mai 2026 bis April 2028 umgesetzt. Zentral dabei: In allen Projektphasen – der Erarbeitung des Ausgangskonzepts, der modellhaften Umsetzung dieses Konzepts und der abschließenden Überarbeitung – sind sowohl junge Menschen selbst, als auch Fachkräfte in der Jugendhilfe aktiv mit ihren jeweiligen Expertisen und Perspektiven beteiligt. So entsteht ein Modell, das mit Hilfe von flankierenden Projektergebnissen und Handlungsempfehlungen in weitere Jugendhilfekontexte übertragen werden kann.